Projekt:
Biogasanlage bei der Wittstocker Rinder-Marktfrucht GmbH
Die Wittstocker Rinder-Marktfrucht GmbH betreibt eine Biogasanlage in der neben Rindergülle als notwendiges Puffermedium gezielt nachwachsende Rohstoffe in Form von Silomais für die Erzeugung von Energie eingesetzt werden. Durch den Anbau nachwachsender Rohstoffe wird die CO² - Bilanz verbessert und außerdem wird umweltfreundlich Nutzenergie (Strom und Wärme) erzeugt.
Als Grundlagen für den Betrieb der Biogasanlage werden die gesamte aus der Bewirtschaftung der Stallanlagen anfallende Biomasse aus eigener „Produktion“ eingebracht. Das ermöglicht einen Betrieb der Biogasanlage unabhängig von der Situation auf dem Markt für Kofermente/Bioabfälle.
Im Aufstellungsbereich der Biogasanlage ist ein Sammelbecken für Gülle mit ca. 50 m² Inhalt vorhanden, in das die Stallgülle einläuft. Von dort wird sie zur Mischgrube der Biogasanlage gepumpt (Neubau, ca. 60 m²). In dieser Mischgrube besteht die Möglichkeit, weitere Biomasse (Festmist, Silage, bzw. Grünschnitt) in die Gülle einzuführen, dies erhöht den Trockensubstanzgehalt und steigert somit die Gasausbeute.
Als Biogasreaktor dient ein stehender Fermenter mit einem Faulraumvolumen von 800 m³. Zur Gewährleistung einer optimalen Temperatur für die Tätigkeit der Methanbakterien wird der Fermenter über die Außenwand beheizt. Als Wärmequelle dient die Abwärme des Blockheizkraftwerkes. Die vom BHKW produzierte Elektroenergie (ca. 1,4 Mio. kWh/a) wird als „Grüner Strom“ nach dem Erneuerbare – Energien - Gesetz in das Netz des regionalen Energieversorgungsunternehmen (E.DIS Aktiengesellschaft) eingespeist.
Quelle: vgl. http://www.brandenburgenergie.de/bbenergie/leitprojekte/f_ansicht.cfm?id_nr=65
Homepage: www.brandenburgenergie.de/bbenergie/leitprojekte/f_ansicht.cfm?id_nr=65
Ort
Museumsstraße 8
17291 Nordwestuckermark