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Projekt:
Photovoltaik Ev. Kirchengemeinde Jakobi Ost Kiel

Projektträger:Ev. Kirchengemeinde Jakobi Ost

Die Solaranlage steht auf dem Dach des Gemeindehauses, eines modernen Flachdachziegelbaus aus den 70er Jahren. Das Haus ist dreistöckig und erreicht fast die Höhe der Nachbarhäuser. Zusammen mit der Firma "Energie aus Wind und Sonne" wurde die Fläche für die größtmögliche Sonnenausnutzung ausgemessen.

Geplante Maßnahmen zur Verbreitung

- Solarbroschüre im Vierfarbdruck,
- Information über den Gemeindebrief
- Artikel in der lokalen Presse sowie der "Nordelbischen Kirchenzeitung"
- Gottesdienst und Gemeindefest zur Einweihung am 17. September 2000
- Einbindung in die Gemeindekonzeption. Jakobi-Ost setzt sich ein für bessere Lebensqualität in der Stadt.
- Aufstellung einer Visualisierungstafel zur Straße hin.
- Homepage der Kirchengemeinde ab Ostern 2002, www.jakobi-ost.de

Die Spendenbereitschaft der Gemeindeglieder war relativ hoch. Auch kirchenferne und vor allem ältere Glieder reagierten positiv. Ebenfalls waren Arztpraxen bereit, Spenden zu geben, wenn auch deutlich sparsamer.
Firmen, insbesondere die vielen Rechtsanwaltspraxen im Gemeindegebiet, reagierten eher zurückhaltend oder ablehnend.


Erfahrung bei der Realisierung und dem Betrieb der Anlage

- Die Kooperation mit Energie aus Wind und Sonne war sehr hilfreich.
- Die aus dem Stadtteil hinzugezogenen Elektriker waren überfordert. Sie schlossen die Anlage als Verbraucher an und hätten ohne Hilfe von "Energie aus Wind und Sonne" ihren Fehler nicht gefunden.
- Die außen angebrachte Visualisierungstafel zog zuerst Wasser, musste ausgetauscht werden und läuft jetzt problemlos.
- Viele Passanten bleiben auch noch heute - 1 Jahr nach der Einweihung - vor der Tafel stehen und informieren sich.
- Der Datenlogger musste ebenfalls ausgetauscht werden, läuft jetzt aber einwandfrei.


Erfahrungen bei der Umsetzung der Maßnahmen zur Verbreitung

- Die Visualisierungstafel ist nach wie vor Anziehungspunkt.
- Die Lokalpresse war kooperativ, bis auf die "Kieler Nachrichten".
- Von den Gemeindegliedern kamen viele interessierte und interessante Fragen über Solarenergie und die Anlage.
- Die Kooperation mit der Humboldt-Schule ist positiv verlaufen. Nach der Besichtigung unserer Anla-ge beschloss die Umwelt AG der Humboldt-Schule, ebenfalls eine Visualisierungstafel zu erstellen.
- Eine Profilierung unserer Gemeindearbeit hinsichtlich eines Engagements für nachhaltige Entwicklung konnte durch das Photovoltaik-Projekt vorangetrieben werden. Derzeitige Projekte: Bio-Nahrungsmittel und unbelastete Nahrung für den Kindergarten sowie die ökologische Umgestaltung des Gemeindegartens. Im Rahmen der Weltgebetstagsarbeit 2002 wird die Kampagne für saubere (fair produzierte) Kleidung in der Gemeinde thematisiert.

Das Projekt ist in der Bevölkerung positiv aufgenommen worden. Nicht nur, aber in verstärktem Maße hat das Projekt gerade bei älteren Menschen die Auseinandersetzung mit der Solarenergie gefördert.
Als Kirchengemeinde ist es uns wichtig, einen kleinen Beitrag zur "Bewahrung der Schöpfung" zu leisten und unseren Worten auch Taten haben folgen lassen.
Vor allem nachdem die Anlage erfolgreich auf dem Dach stand, ist es zu einem Austausch mit anderen Kieler Gemeinden gekommen, die ähnliche Projekte planten oder noch planen. Das Projekt ist einge-bunden in weitere ökologische Projekte der Gemeinde.

Quelle: http://www.dbu.de/projekt_15502/56_db_799.html

Ort

Knooper Weg 53
24103 Kiel

Laufzeit

28.03.2000 bis 22.08.2003