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Projekt:
"Photovoltaik-Anlage im Gewerbegebiet an der Max-Eyth-Strasse 47"

Im März 2005 wurde die Stadt Oberhausen mit dem European Energy Award®, dem Qualitätsmanagement und Zertifizierungsverfahren für energieeffiziente Kommunen in Europa, ausgezeichnet.
Globale Verantwortung für Maßnahmen gegen den drohenden Klimawandel, Ressourcen-Erhalt für unsere Nachkommen, Senkung von Energieverbrauch und damit von Energiekosten, sind die motivierenden Schlagworte für die Stadt, sich am European Energy Award® zu beteiligen. Wichtig ist dem kommunalen Energieteam dabei auch, dass ein Beitrag zum Bewusstseinswandel in Bevölkerung, Wirtschaft und Politik geleistet werden kann, "dass für die Menschen unserer Stadt der Begriff "Energieeinsparung" keine Nebensache darstellt sondern zum täglichen Leben genauso dazu gehört, wie die Energieversorgung selbst."

Ein besonders gutes Beispiel, wie sich das Engagement der Stadt Oberhausen auf ihre Bürger überträgt ist die am 21.11.2006 eingeweihte Photovoltaik-Anlage im Gewerbegebiet an der Max-Eyth-Strasse 47. Durch private Investition der Marianne-Funke-GmbH wurde eine der größten Auf-Dach-Anlagen des Ruhrgebietes mit ca. 243 Kilowatt Leistung ("242,92 kWpeak") und einer Modulgesamtfläche von ca. 2.000 Quadratmetern realisiert. Als größte PV-Dachanlage der Stadt verdoppelt sie die solare Stromerzeugung der rund 80 Anlagen Oberhausens.

Der Handwerksbetrieb Peter Thürlings GmbH aus Tönisvorst bei Krefeld, war nach Erfahrungen mit kleineren Anlagen auch mutig genug, diesen Großauftrag allein auszuführen. Obwohl es gar nicht so einfach war, denn die riesige Menge Solarmodule (1400 Stück) musste in China gekauft werden, da hiesige Firmen sie nicht im vorgesehenen Zeitraum liefern konnten.

Die Hallen, auf deren Dächern die riesige Anlage installiert wurde, vermietet die Unternehmerin an andere Unternehmen. Das Energieunternehmen EVO stand beim Umbau der firmeneigenen Trafostation beratend zur Seite und sorgte für den Einbau eines neuen Zählers. "Wir begrüßen diese große Investition", so der Hauptabteilungsleiter der Energieerzeugung der EVO, Günter Zahn. "Privates Engagement passt gut zu unserem Konzept, Oberhausen möglichst umweltfreundlich mit Energie zu versorgen."

Auch Helmut Czichy, Leiter des städtischen Bereichs Umwelt, zollte der Unternehmerin Respekt für ihre mutige Entscheidung. Zudem hofft er, dass weitere Firmen dadurch von der Leistungs- und Zukunftsfähigkeit der Photovoltaiktechnologie überzeugt werden können.

Dass Unternehmerin Marianne Funke und ihre Tochter Anja eine Summe von mehr als einer Million Euro in Zukunftstechnik investieren, sehen beide sehr bescheiden: "Es wäre zu schade gewesen, das Sonnenlicht auf den großen Hallen mit einer Fläche von 2000 Quadratmetern nicht zu nutzen. An erster Stelle stand der Umweltgedanke, als wir uns entschlossen, hier alternative Energie zu produzieren."

Die Dach-Anlage kann am besten vom Rad-/Fußweg auf dem Emscherdamm ("Rotbachroute"), angrenzend an das Gewerbegebiet Max-Eyth-Str. in Oberhausen, aus "erhabener Position" betrachtet werden. Auch von der Autobahn A42 in Oberhausen, Höhe der Abfahrt Buschhausen, ist die Anlage von oben gut zu sehen.

Quelle: http://www.kommen.nrw.de/cgi-bin/kommen04/custom/pub/content.cgi?lang=1&oid=3868&ticket=guest&referer_oid=222#1

Homepage: http://www.kommen.nrw.de/cgi-bin/kommen04/custom/pub/content.cgi?lang=1&oid=3868&ticket=guest&referer_oid=222#1

Ort

Max-Eyth-Strasse 47
Oberhausen

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